Der guten Bienenzucht wegen

100 Jahre Imkerverein

Imker: Der Vorsitzende des Imkervereins Asemissen und Umgebung Walter Klei steht an den Bienenkästen am Heimathof. Um ihn fliegen die Bienen. Der Verein ist am 11. April 100 Jahre alt geworden. Eine Feier gibt es vorerst nicht. Foto: Thomas Dohna

Vor 100 Jahren haben sich Imker aus Asemissen und Umgebung in einem Imkerverein zusammengetan

Leopoldshöhe (ted). Das Gründungsprotokoll klingt nüchtern. Zwölf Männer hatten sich am 11. April 1922 im Gasthof Wehmeier (heute Stella Italia an der Hauptstraße in Asemissen) zusammengefunden, um den „Imkerverein Asemissen und Umgegend“ zu gründen. Damals schon hatte sich die Imkerei vom reinen Zuckererwerb wegentwickelt.

Imkerei gibt es, seit Menschen einigermaßen sesshaft geworden sind. Es gibt bis zu 12.000 Jahre alte Höhlenmalereien, in denen die Honigjagd, die Ausbeutung natürlicher Waben durch den Menschen, gezeigt wird. Vor etwa 7.000 Jahren begannen Menschen in Zentralanatolien mit der Bienenhaltung. Aus der Zeit Karls des Großen sind Zeugnisse von gezimmerten Bienenkästen überliefert. Bis ins 19. Jahrhundert hinein hielten die Imker Bienen in Körben oder Baumstümpfen, wo sie die Völker in natürlichen Waben ansiedelten. Könige, Kirchen …