Leopoldshöhe soll kaum noch wachsen

In Leopoldshöhe könnten acht neue Wohngebiete entstehen. Der Regionalplan schafft dazu die Voraussetzungen. Weiter unten finden Sie diese Karte in einer interaktiven Version mit Erläuterungen.

Parteien lehnen die meisten neuen Baugebiete ab

Leopoldshöhe (ted). Heute Abend entscheiden die Mitglieder des Hochbau- und Planungsausschusses über den neuen Regionalplan. Wir haben den im Gemeinderat vertretenen Parteien Fragen gestellt. Tenor ist: Das Ausmaß der möglichen neuen Baugebiete soll begrenzt werden. Neue Bau- und Wohnformen sollen ebenfalls möglich sein, Eingriffe in Naturschutzgebiete sollen vermieden werden. Die Parteien haben Vorstellungen, wo neue Baugebiete entstehen sollen.

Die Fraktionsvorsitzenden der Parteien haben unsere Fragen auf unterschiedliche Weise beantwortet, teils in Interviews mit der Redaktion, teils schriftlich. In dem Regionalplan geht es um acht Allgemeine Siedlungsbereiche und die Erweiterung des Gewerbegebietes Greste. Insgesamt 103 Hektar sind für die Wohnbauflächen, 16 Hektar für Wirtschaftsflächen reserviert. Theroretisch könnten auf diesen Flächen 2.000 neue Einfamilienhäuser entstehen. Zwischen 3.000 und 8.000 neue Einwohner hätte Leopoldshöhe dann, mit der Folge, dass Schulen, Kindertagesstätten, Bus und Bahn und viele andere Bereiche der Infrastruktur ausgebaut werden müssen, vielleicht mit Ausnahme der Kläranlage Schuckenbaum, sie ist für 24.000 Einwohner ausgelegt. Alle Flächen liegen in landwirtschaftlich genutzten Bereichen mit guten und sehr guten Böden. Die Gemeinde verfolgt ein Konzept zur Vernetzung der Biotope auf dem Gemeindegebiet. Durch eine flächendeckende Bebauung wäre es hinfällig.