Wie das Kino Gegensätze verbindet

Im Sommer 1961 landet Emil (Dennis Mojen) durch Zufall in den legendären DEFA-Studios in Babelsberg und trifft dort auf die Tänzerin Milou (Emilia Schüle) und verliebt sich natürlich unsterblich. Foto: Jens Koch © TOBIS
Im Sommer 1961 landet Emil (Dennis Mojen) durch Zufall in den legendären DEFA-Studios in Babelsberg und trifft dort auf die Tänzerin Milou (Emilia Schüle) und verliebt sich natürlich unsterblich. Foto: Jens Koch © TOBIS

Traumfabrik“ – ein Filmtipp von Leos Kino

Von Ulrike Linsmeier

Im kommenden August wird sich der Bau der Berliner Mauer zum sechzigsten Mal jähren. Mindestens 140 Menschen starben an dieser Grenze. Kann ein so ernstes Thema komödiantisch verhandelt werden? Das schafft wohl nur das Kino!

Schon 1961 erkannte Billy Wilder in seinem legendären „Eins, Zwei, Drei“ das Absurde dieser Situation und schuf einen völlig überdrehten Komödienklassiker mit Horst Bucholz, James Cagney und einer Lilo Pulver außer Rand und Band. Regisseur Martin Schreier knüpft in „Traumfabrik“ (2019) lose an diesen Geniestreich an und weiß: über das Leid an der Grenze kann man keine Witze machen, über das Regime dahinter schon.

Im Sommer 1961 landet Emil (Dennis Mojen) durch Zufall in den legendären DEFA-Studios in Babelsberg. Die große Zeit dieser Studios, in denen einst legendäre Stummfilme entstanden und…



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