Leopoldshöher Nachrichten

Gesetzliche Vorgaben zur Wiesenmahd

Die Untere Naturschutzbehörde informiert

Kreis Lippe. Wiesen, Grünland und Weiden gehören zu den artenreichsten Lebensräumen in Lippe. Der Lebensraum Wiese bleibt durch regelmäßige Mahd oder Beweidung erhalten. Gerade die frühen Mahdtermine von Grünland fallen allerdings in die Brut- und Setzzeit vieler heimischer Wildtiere, teilt der Kreis Lippe mit. Zum Schutz der Tiere gilt es, bestimmte Vorgaben zu beachten: Das Landesnaturschutzgesetz verbietet die Mahd auf Grünlandflächen ab einem Hektar von außen nach innen. Die umgekehrte Mähweise – von innen nach außen – bietet den Tieren hingegen die Möglichkeit zur Flucht. Das Vorgehen ist immer anzuwenden – auch unabhängig von weiteren Schutzmaßnahmen.

Zusätzliche vorsorgliche Maßnahmen sind dennoch wünschenswert: Das Absuchen der Flächen am Tage der Mahd mit mehreren Personen und Jagdhunden dient dem Schutz der Tiere. Zunehmend werden auch Drohnen mit Wärmebildkameras zur Wildrettung eingesetzt. Auch das Vergrämen mit akustischen Signalen oder durch das Anbringen von …


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