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Liebe Leserin, lieber Leser!
Das Ringen um die Kita Greste nimmt kein Ende. Die Kommunalaufsicht des Kreise Lippe muss in diesem Zusammenhang inzwischen mehrere Beschwerden bearbeiten. Die Kommunalaufsicht der Bezirksregierung ist ebenfalls mit Leopoldshöhe beschäftigt. Zumindest in den vergangenen zehn Jahren Leopoldshöher Kommunalpolitik hat es eine solche Dichte an Beschwerden innerhalb eines guten Jahres nicht gegeben. Das sollte allen handelden Personen in Politik und Verwaltung zu denken geben. Dabei sollte jeder, der auf einen anderen mit dem Finger zeigt, bedenken, dass drei Finger auf ihn zurückweisen. Allein in dieser Woche haben wir drei Mal über die von der BFL beantragte Sondersitzung des Gemeinderates berichtet. Auch hier ist die Kommunalaufsicht aktiv geworden, weil die Verwaltung den Eindruck erweckt hat, sich quer in den Stall stellen zu wollen. Wohin Rechtsextremismus führen kann, haben Schülerinnen und Schüler der Felix-Fechenbach-Gesamtschule gesehen. Sie waren in Ausschwitz und haben das ehemalige Vernichtungslager angesehen. Eine der Folgen des Zweiten Weltkriegs und des grotesk und mörderisch übersteigerten Nationalismus der ersten Hälfe des 20. Jahrhunderts ist die Europäische Union. In deren Hauptstadt Brüssel sind Mitglieder des Partnerschaftsvereins gereist. Was einfache Unachtsamkeit auslösen kann, musste eine Bewohnerin eines Hauses an der Hovediser Straße erfahren. Die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Leopoldshöhe löschten dort ein Feuer vor einem Kaminofen. Und dann gibt es ein neues Kunstwerk in der Gemeinde. Jugendliche schufen es während eines Graffiti-Workshops des Leos.
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Unsere Themen in dieser Woche:
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- Sondersitzung des Rates: Am 10. November geht es um die Kita Greste. (LeoN)
- Aussprechen, wofür es keine Worte gibt: Abiturienten der FFG besuchen die Gedenkstätte Auschwitz. (LeoN)
- BFL schaltet Kommunalaufsicht ein: Fraktion will Sondersitzung durchsetzen. (LeoN+)
- Wochenendtrip nach Brüssel: Partnerschaftsverein besucht europäische Hauptstadt. (LeoN+)
- Brand vor Kachelofen: Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr Leopoldshöhe. (LeoN)
- Willkommen in der GS Nord: Jugendliche gestalten ein Graffito im Durchgang an der Grundschule. (LeoN+)
- Ringen um Sondersitzung: PUB beschwert sich bei der Bezirksregierung. (LeoN+)
Wichtig in der nächsten Woche:
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- Schulbeginn: Die Herbstferien gehen zu Ende. Am Montag, 2. November 2026 beginnt wieder die Schule.
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Medienfundstücke für Leopoldshöhe
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- Im Eigenverlag: Autorin aus Bexterhagen schreibt Fantasy-Romane. (NW+)
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Das Novemberblatt des Leopoldshöher Heimatkalenders zeigt die
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Hauptstraße von Evenhausen Richtung Leopoldshöhe etwa in den späten 30er Jahren.
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Foto: Heimatkalender Leopoldshöhe
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- Gesamtschule informiert über Wege zum Abitur: Öffentlicher Info-Abend an der Felix-Fechenbach-Gesamtschule. (LeoN+)
- Führerscheinumtausch: Frist für die Ausstellungsjahre 2002 bis 2004 läuft ab. (LeoN+)
- Wasserabrechnung: Für das Kalenderjahr 2026. (LeoN)
Diese Lippischen Themen finden wir interessant
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- Vorstellung der Kandidaten: Zur Wahl des Superintendenten. (LeoN+)
- stART - Gründungsimpulse für die Kreativszene: Veranstaltungsreihe der IHK geht weiter. (LeoN+)
- Lippe gegen den NRW-Trend: Mehr Ausbildungsverträge trotz schwieriger Wirtschaftslage. (LeoN+)
- Proteste: Sorge vor Gewalt an Helloween. (WB+)
- Endausbau erreicht: Neues Gebäude der medizinischen Fakultät in Bielefeld. (WB+)
- Bettelverbot in Innenstädten: Betteln auf fünf Meter. (WB+)
Tipps & Termine (Änderungen vorbehalten)
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- Leos Kino Vorschau : Extrawurst - erfolgreichste Komödie des Jahres. (LeoN)
- Leos Kino Filmtipp: Schöne Schurk:innen. (LeoN)
- Spielmobil-Alternative im Winter: Offenes Spieleangebot im November und Dezember. (LeoN+)
- Angebote im LEOS und GreAse: Nach den Herbstferien. (LeoN+)
- Heiße Hits im kalten Winter: WDR Funkhausorchester zu Gast in Leopoldshöhe. (LeoN+)
- Halloween: Alle Partys und Events im Überblick.. (NW)
- Wochenendtipps für Bielefeld: Veranstaltungen bis Sonntag, 1. November 2026. (NW)
- Das ist am Wochenende los in OWL: Veranstaltungstipps für die Region bis Sonntag, 1. November 2026. (WB)
- Halloween in Lippe los: Event- Übersicht bis Sonntag, 1. November 2026. (LZ+)
- Bielefeld.Jetzt: Veranstaltungen in Bielefeld.
- Theater: Spielplan des Landestheaters in Detmold.
- Hochschule für Musik: Konzertkalender
Das haben Sie vielleicht verpasst
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- Sicherheitskonzept Kirmes: Sperren für den Marktplatz. (LeoN+)
- Deckel gegen Polio: Rotary-Club ruft zum Sammeln auf. (LeoN+)
- BfL will Sondersitzung: Gemeinderat soll tagen. (LeoN+)
- Sympathische Sommerbotin unter Druck: Mehlschwalbe ist Vogel des Jahres 2026 - NABU Naturinfo. (LeoN+)
- Konzert im Lichterglanz: Der Chor JAM gastierte zum zweiten Mal. (LeoN+)
- Volles Haus beim Ehrenamtsgrillen: Die Gemeinde hatte auf den Heimathof eingeladen. (LeoN+)
- Rückblick auf ein aktives Jubiläumsjahr: Heimatverein Leopoldshöhe macht Winterpause. (LeoN+)
- Schwimmen als Meilenstein der Integration: Bürgerstiftung und Partnerschaftsverein spenden. (LeoN+)
- Rückwärtsgang beim Nahverkehr: Lippische Grüne kritisieren Entwicklung. (LeoN+)
- Diskussion um Bürgerbegehren: Im Rat ging es um die Kindertagesstätten. (LeoN+)
- Kita-Kinder auf Abenteuer-Tour: Kita Greste zu Gast auf dem Kastanienhof in Lemgo. (LeoN+)
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"Im Namen der Toleranz sollten wir ... das Recht beanspruchen, die Intoleranz nicht zu tolerieren."
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Das Zitat stellt in Kurzform das sogenannte Toleranz-Paradoxon des österreichisch-britischen Philosophen Sir Karl Popper dar. Wenn eine Gesellschaft auch tolerant gegenüber Intoleranten ist, geht sie zwangsläufig unter. Popper formulierte das Konzept 1945 in seinem Werk Die offene Gesellschaft und ihre Feinde. Das Buch ist eine direkte Antwort auf die rechtsextremistischen und faschistischen Diktaturen in Europa und besonders in Deutschland und Österreich. Ihnen gegenüber waren die Demokratien zu tolerant. Die Rechtsextremisten nutzten diese Toleranz aus. Konservative, demokratiefeindliche Kräfte meinten, diese Kräfte bändigen zu können und waren dann von der Brutalität und Konsequenz der Intoleranten überrascht, die anschließend die Welt in Brand setzten und den Tod von Millionen Menschen verursachten. Wir sollten es nie wieder soweit kommen lassen, dass die Toleranten gegenüber Intorleranten tolerant sind. Das Grundgesetz bietet die Mittel dazu.
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Ihnen ein schönes Wochenende
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