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Lieber Leser, liebe Leserin!
Heute ist Tag der Deutschen Einheit. Vor genau 35 Jahren ist die DDR der Bundesrepublik Deutschland beigetreten. Eine Umfrage sagt, dass im Westen zwei Drittel der Menschen mit dem bisher Erreichten zufrieden sind, im Osten die Hälfte. Dort wird der geringere Wohlstand im Vergleich zum Westen als Grund angeführt. In einer anderen Umfrage sagen 35 Prozent der gut 1.000 Befragten, Ost- und Westdeutschland seien zusammengewachsen. 61 Prozent sehen das Trennende, in Ostdeutschland 75 Prozent. Diese Prozentsätze sind seit 2019 gewachsen, vorher stetig gesunken. Die Ursache ist unklar, genauso wie die für den Zeitpunkt. Die europäische Flüchtlingskrise lag da vier Jahre zurück, der Krieg Russlands gegen die Ukraine mit seinen wirtschaftlichen und politischen Folgen für ganz Europa war noch nicht abzusehen. In einer dritten Umfrage sieht eine knappe Mehrheit der Ostdeutschen die deutsche Einheit als Gewinn. Es gab - wie wir heute wissen und damals ahnten - zwischen dem November 1989, dem Austritt Litauens aus der Sowjetunion am 11. März 1990 und dem Augustputsch 1991 in Moskau nur ein kleines Zeitfenster, um die deutsche Einheit staatlich zu verwirklichen. Der damalige Bundeskanzler Helmut Kohl, die meisten Bundespolitiker und die westlichen Partner erkannten die Chance und griffen zu. Die Zeit zu langen Anpassungen der ostdeutschen Wirtschaft an die westdeutschen Verhältnisse wie sie heute rückblickend angemahnt werden, gab es nicht. Am 13. Januar 1991 rollten in Litauen die Panzer. 14 Menschen starben. In Ostdeutschland stand noch die sowjetische Armee.
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Unsere Themen in dieser Woche:
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- Flüchtlingscontainer: Besichtigung für Bürgerinnen und Bürger (LeoN)
- Wann die Rettungswache kommt: Zuzeit werden Pläne gemacht. (LeoN)
- Entertaining an der Grundschule Asemissen: Autorenlesung mit Cally Stronk. (LeoN+)
- Gesungene Sehnsucht: Der Männerchor trat in der Krche am Marktplatz auf. (LeoN+)
- Goldener Herbst auf dem Heimathof: Viele Menschen und viele Aktionen bei schönstem Herbstwetter. (LeoN+)
- Haase ist der neue Landrat: SPD verliert Rennen um das Amt. (LeoN+)
- Stichwahl für das Landratsamt: Ilka Kottmann (SPD) und Meinolf Haase (CDU). (LeoN+)
Wichtig in der nächsten Woche:
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Medienfundstücke für Leopoldshöhe
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- Neues Antiquitätengeschäft: An der Hauptstraße in Asemissen. (NW+)
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Zum Herbst und zum Ertedankfest am Sonntag gehören die Kürbisse dazu.
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- Durchforstung des kommunalen Waldes: Im Süden Leopoldshöhes geht es los. (LeoN+)
- Windkraft-Planungen in Leopoldshöhe: Bürger-Infoveranstaltung am 16. Dezember 2025. (LeoN+)
Diese Lippischen Themen finden wir interessant
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- Haase ist der neue Landrat: SPD verliert Rennen um das Amt. (LeoN+)
- Stichwahl für das Landratsamt: Ilka Kottman(SPD) und Meinolf Haase (CDU). (LeoN+)
- Neues Präsidium und Präsidentenwiederwahl: Volker Steinbach als Präsident der IHK Lippe wiedergewählt. (LeoN+)
- Stichwahl in Bielefeld: Christiana Bauer wird neue Rathaus-Chefin. (NW+)
- Ratsfraktion wählt neue Spitze: Interner Politikwechsel bei der CDU. (WB+)
- Party- und Erlebnismeile: Neue Pläne für den Boulevard. (WB+)
Tipps & Termine (Änderungen vorbehalten)
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- Termine für Leopoldshöhe: Zu finden in unserem Terminkalender (LeoN)
- Leos Kino Filmtipp: Das Filmfest Osnabrück wird 40 (LeoN)
- Saxophon-Konzert auf dem Heimathof: Britta Holwitt und Tiko Hölz sind zu Gast. (LeoN)
- Wandern mit Martin Düsterberg: Der Heimatverein lädt ein. (LeoN+)
- Krumme Rhythmen, eine Fake-Show und ein Heimspiel: Veranstaltungstipps für Bielefeld vom 2. bis 5. Oktober 2025 (NW)
- Kabarett, Kirmes, Kürbisse: Veranstaltungstipps für OWL bis Sonntag, 5. Oktober 2025 (WB)
- Reinholdi, Streetfood-Festival & Familienfest: Wochenendtipps für Lippe bis Sonntag, 5. Oktober. (LZ)
- Bielefeld.Jetzt: Veranstaltungen in Bielefeld.
- Theater: Spielplan des Landestheaters in Detmold.
- Hochschule für Musik: Konzertkalender
Das haben Sie vielleicht verpasst
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- Senioren werden informiert: Informationsdienst nimmt Arbeit auf. (LeoN+)
- Obsternte auf dem Heimathof: Beim Dreschfest am kommenden Sonntag zum letzten Mal. (LeoN+)
- Jazz und mehr in Leopoldshöhe: JAM war zu Gast in der Kirche am Marktplatz. (LeoN+)
- Strom für Wasser: Notstromaggregat sichert Trinkwasserversorgung. (LeoN+)
- Fahrt ins Blaue: Mit dem Heimatverein nach Bad Sassendorf. (LeoN+)
- Rock mit Radau: Generationenkonzert in der Aula der FFG. (LeoN +)
- Kinderfest der Mennoniten: Spiel und Spaß an der Lageschen Straße. (LeoN+)
- Gemeinde baut Netz um: Trinkwasserleitung erneuert. (LeoN+)
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"Deutschland muss vereinigt werden, damit zusammengefügt wird, was zusammengehört."
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Das sagte der damalige Regierende Bürgermeister Berlins, Willy Brandt, am 12. August 1964 aus Anlass des dritten Jahrestages des Mauerbaus. Viele Jahre später, am 10. November 1989, einen Tag nachdem der damalige Sprecher der DDR-Regierung Günter Schabowski die Öffnung eben dieser Mauer verkündete, sagt Brandt in mehreren Interviews: "Jetzt wächst zusammen, was zusammengehört". Brandt hat sich möglicherweise nicht träumen lassen, dass das Zusammenwachsen mehr Schmerzen bereitet und Schwierigkeiten bietet als 1989 oder gar 1964 gedacht.
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Ihnen ein schönes Wochenende
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