Es gibt Menschen, die lernen erst durchs Fühlen. Ein Löhner Autofahrer meinte, dass Absperrungen und Verkehrsregeln auf der B66 für ihn nicht gelten und verursachte einen Unfall, weil er verkehrswidrig nach links abbiegen wollte. Es wird bis zur Fertigstellung der Straße nicht der letzte Unfall sein. Das Letzte sind Beschimpfungen von Kommunalpolitikern. Manche Menschen meinen offenbar, dass sie das dürfen, nur weil Kommunalpolitiker eine andere Ansicht als sie selbst vertreten. Irgendwas scheint da zwischen den Ohren versagt zu haben. In drei von 128 Stellungnahmen zum Bebauungsplan für die Brunsheide kamen diese Beleidigungen vor. Aus Gesprächen wissen wir, dass das nicht die einzigen Beleidigungen gegen Kommunalpolitiker im gesamten bisherigen Verfahren waren. Wer so etwas tut, stellt sich außerhalb des demokratischen Diskurses. Wie es anders geht, zeigen die Engagierten rund um die Familienzentren in Leopoldshöhe. Sie haben ein wunderbares Fest auf die Beine gestellt, obwohl die Zukunft der Trägerschaft für die kommunalen Kindertagesstätten unsicher ist. Das es anders geht, zeigen auch die Einwohner des Dorfes Greste. Sie sind frustriert, dass der Gemeinderat ihren Antrag auf Schließung der Fettpottstraße abgelehnt hat. Sie haben den nächsten Antrag schon im Blick.
„Für die nächsten Jahre sind wir gut aufgestellt.“
Andreas Bolz, Jugendfeuerwehrwart der Freiwilligen Feuerwehr Leopoldshöhe, ist zuversichtlich. Er betreut seit vielen Jahren die Mädchen und Jungen in der Jugendfeuerwehr und führte viele von ihnen in die Einsatzabteilung. Ohne die Jugendfeuerwehr stünde die aktive Wehr schlecht da. 30 Prozent der Aktiven kommen nicht aus der Jugendfeuerwehr und haben sich trotz der Belastungen durch Familie und Beruf für diesen Dienst entschieden. Für 70 Prozent gehört der Dienst seit der Jugend zum Leben.