Lipper helfen in Berlin

Die Lipper werden nach getaner Arbeit von einem Berliner angesprochen. Foto: Kreis Lippe
Die Lipper werden nach getaner Arbeit von einem Berliner angesprochen. Foto: Kreis Lippe

Strom für Wohnungen und Betriebe

Kreis Lippe (ted). Seit gestern sind lippische Feuerwehrleute in Berlin im Einsatz. Gemeinsam mit Kameraden aus dem Kreis Herford betreiben sie zwei 250-kVA-Aggregate und speisen damit Strom in das sogenannte Bülow-Center ein. Eine Meldung, nach der das Technische Hilfswerk (THW) jetzt fehlende 1.700 Generatoren an die Ukraine abgegeben haben soll, hat sich inzwischen als falsch herausgestellt.

Ursache für den großflächigen Stromausfall in Berlin ist ein Anschlag auf eine Kabelbrücke über dem Teltowkanal im Berliner Südwesten. Dort hatten noch unbekannte Täter mehrere Mittelspannungsleitungen (je 10 Kilovolt) und eine Hochspannungsleitung (110 Kilovolt) in Brand gesetzt. Anfangs waren 45.000 Haushalte mit mehr als 100.000 Menschen und rund 2.200 Betriebe betroffen.

Brandsätze mit viel Hitze

Nach Angaben der Berliner Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD) haben die Täter Brandsätze mit einer sehr hohen Hitzeentwicklung und einer sehr hohen …

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