
Antrag im Petitionsausschuss
Asemissen (ted/ED). Manfred Burkamp zieht alle Register. Der ehemalige stellvertretende Bürgermeister von Leopoldshöhe will, dass der preußisch-lippische Grenzstein in Asemisssen sichtbarer wird. Das stößt auf behördlichen Widerstand. Jetzt soll das Thema im Landtag behandelt werden. Der Kommunalpolitiker im Unruhestand soll morgen in der Sitzung des Petitionsausschusses des Landtages Stellung zum Streit um den Grenzstein in Asemissen nehmen.
Seit Jahren kämpft der 78-Jährige um eine bessere Sichtbarkeit des preußisch-lippischen Grenzsteins in Asemissen. Der war im Zuge der Bauarbeiten für die neue Trasse der B66 von seinem ehemaligen Standort auf Leopoldshöher Gebiet versetzt worden. Er stand im Weg.
Diese Art Grenzsteine gibt es noch vergleichsweise häufig. Sie markierten die Grenze zwischen den beiden ehemals souveränen Staaten Preußen und Lippe. Bielefeld gehörte zu Preußen. Wer nach Detmold oder den Bauerschaften auf dem Gebiet des heutigen Leopoldshöhe wollte, musste d…



