Fragen zu stellen, ist kein Unfug

Es ist eine Pflicht, zu antworten

Debattenbeiträge geben die Meinung des Autors wieder.

Von Thomas Dohna

Man muss die PUB und ihre Fragen nicht mögen. Man darf die Zahl der Fragen und ihren Inhalt kritisieren, die die Fraktion an die Verwaltung gestellt hat. Sie und den gesamten Vorgang als Unfug zu bezeichnen, wie es der Vorsitzende des Betriebsausschusses Gemeindebetriebe Thomas Jahn getan hat, darf man nicht. Man sollte auch nicht im herablassenden und Verachtung gegenüber der PUB deutlich machenden Ton sprechen, den Fachbereichsleiter Dirk Puchert-Blöbaum in der jüngsten Sitzung des Betriebsausschusses für die Beantwortung der PUB-Fragen gewählt hat.

Beide Sozialdemokraten zeigen, dass sie Schwierigkeiten mit den neuen Ratsverhältnissen haben. Die vergleichsweise bequemen Zeiten früherer Wahlperioden sind vorbei. CDU, SPD und Grüne haben bei der Kommunalwahl im September 2025 erheblich Federn lassen müssen. In der SPD gibt es Kräfte, die sicher geglaubte Mehrheiten infrage stellen. Plötzlich wird die politische Luft für d…