Esel für die Esel-Kita

Kita-Leiterin Bianca Prüßner steht mit einigen Kindern der Kita an den neuen Eseln für die Kita am Eselsbach. Foto: Thomas Dohna
Kita-Leiterin Bianca Prüßner steht mit einigen Kindern der Kita an den neuen Eseln für die Kita am Eselsbach. Foto: Thomas Dohna

Eltern sammelten Geld

Asemissen (ted). Sie stehen etwas versteckt ums Eck: zwei Esel aus Holz, in Hellgrau mit Mähne. Kinder holen Bürsten heraus und striegeln die künstlichen Haare. Für die Kindertagesstätte Am Eselsbach der Arbeiterwohlfahrt haben Eltern zwei Kletteresel gestiftet.

Das Gebäude der Kindertagesstätte ist das neueste einer solchen Einrichtung in Leopoldshöhe. Zuvor war die Kita mehrere Jahre in Containern an der Kita Bobes Feld untergebracht. Dort wird jetzt aller Voraussicht nach eine neue Feuerwache gebaut.

Vor drei Jahren ist das Kita-Gebäude in Betrieb gegangen. Ein Investor hatte es auf dem Gelände der ehemaligen Festhalle an der Straße Am Sportplatz errichten lassen. Gleich nebenan steht das Begegnungszentrum B-vier. Das Kita-Gebäude ist eines auf zwei Ebenen, weil auf dem Grundstück nicht genug Platz war.

Selbst angebautes Gemüse

Seitdem bauen Kinder, AWO und Eltern das Außengelände nach und nach auf. Im vergangenen Jahr kamen vier Hochbeete hinzu. Die sind Teil des Kita-Konzeptes, denn in der Einrichtung werden jeden Tag alle Mahlzeiten frisch zubereitet. Auf den Beeten werden Kräuter und Gemüse angebaut, in diesem Jahr Salat und Erdbeeren. In den vergangenen Monaten sei weiter ins Außengelände investiert worden, sagt Kita-Leiterin Bianca Prüßner. Bei einer Vater-Kind-Aktion seien Pflanzen gesetzt worden.

Nicht zum Konzept gehören die neuen Esel. Eltern aber fanden, dass Esel zur Kita am Eselsbach gehörten würden. Die Eltern sammelten Geld. „Jede Familie hat sich beteiligt“, sagt Prüßner. So habe ein kleiner und ein großer Esel angeschafft werden können. „Die kommen gut an und werden viel bespielt“, sagt Prüßner.

Sie ist zufrieden über das, was in den vergangenen Jahren auf dem Gelände passiert ist. „Es entwickelt sich“, sagt Prüßner.

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