
Der Grenzstein darf versetzt werden
Asemissen (ted). Seit Jahren kämpft Manfred Burkamp um die Versetzung des historischen Grenzsteins an der B66. Der war 2017 von seinem Standort am Radweg entlang der Bundesstraße versetzt worden. Der Petitionsausschuss des Landtages hat jetzt eine Entscheidung getroffen.
Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts kennzeichnete die Steele aus Sandstein die Grenze zwischen Preußen und Lippe, erst als Königreich und Fürstentum, ab 1918 als Freistaaten. Mehrfach musste der Stein seinen Standort ändern, zuletzt 2017, als die Arbeiten für die neue Trasse der B66 begannen.
Damals schien der Standort passabel, jetzt steht der Stein am Ende eines Wendehammers an der Rollkrugsiedlung eingezwängt zwischen eine Lärmschutzwand und einem Zaun, der einen Brunnen schützen soll. Manfred Burkamp hält diesen Standort für ungünstig, wie der Stein so kaum zur Geltung komme.
Die Bezirksregierung Detmold sieht das anders. Sie vertritt das Land NRW, das als Rechtsnachfolger der Freistaaten Preußen …



