Neues Flutlicht für Asemissen

Flutlichtmasten stehen entlang des Kunstrasenfeldes des TuS Asemissen. Archivfoto: Thomas Dohna
Flutlichtmasten stehen entlang des Kunstrasenfeldes des TuS Asemissen. Archivfoto: Thomas Dohna

Dornenhecken werden später beseitigt

Leopoldshöhe (ted). Seit zehn Jahren ist die Bepflanzung eines Lärmschutzwalles am Sportplatz des TuS Asemissen ein Ärgernis. Landen Bälle dort, müssen sich die Sportler stichfeste Hosen anziehen, um die Spielgeräte zu bergen. Der TuS Asemissen möchte, dass die Gemeinde anders bepflanzt. Damit beschäftigte sich gestern der Sportausschuss.

Hans Rösner (SPD) war viele Jahre Vorsitzender des TuS Asemissen und ist dort immer noch aktiv. “Die Bepflanzung ist eine Fehlplanung”, sagt er. Sie störe den ganzen Betrieb. 25.000 Euro soll die Neubepflanzung kosten. Die Bepflanzung zu roden würde 3.500 Euro kosten, sagt Ulf Wittler von der Gemeindeverwaltung. Für einen Sommer würde das nutzen, dann sei es wie vorher. “Durch das Roden wird das Wachstum angeregt”, sagt er. Die Neubepflanzung lehnte die Mehrheit des Ausschusses ab.

Der Kunstrasenplatz des TuS Asemissen ist in die Jahre gekommen. Ein Gutachter sagt, spätestens 2027 solle er erneuert werden. Das soll etwa 300.000 Euro kosten. Andreas Brinkmann, Vorsitzender des Gemeindesportverbandes, wies auf ein Förderprogramm des Landes hin, mit dem solche Maßnahmen gefördert werden könnten. Nicole Steinmeier, im Büro des Bürgermeisters auch für den Vereinssport zuständig, sagte, dass die Verwaltung versucht habe, einen Antrag zu stellen. Sie haben feststellen müssen, dass aus dem Programm nur Projekte ab einem Wert von 500.000 Euro gefördert werden. Der Ausschuss stimmte zu, die Grünen enthielten sich.

Seit Jahren wünscht sich der TuS Asemissen die Erneuernung des Flutlichtes. Für dieses Jahr soll das in den Haushalt aufgenommen werden, sagt die Verwaltung. 80.000 Euro soll das kosten. Außerdem soll der Rasenplatz für 4.500 Euro aufbereitet werden. Das geschehe durch Lochen und Absanden des Rasens, sagte Ulf Wittler. Beiden Maßnahmen stimmte der Ausschuss zu.

Ebenfalls seit Jahren wünscht sich der Sportverein einen Zaun um den Rasenplatz. Die Sportpolitiker hatten in der vergangenen Wahlperiode den Antrag abgelehnt. Die Verwaltung empfiehlt jetzt, die Umzäunung grundsätzlich abzulehnen, damit der Platz weiterhin der Bevölkerung zur Verfügung steht und genutzt werden kann. Dem stimmte der Ausschuss zu.

Die ebenfalls beantragte Pflasterung des geschotterten Parkplatzes lehnt der Ausschuss ebenfalls ab. Hier enthielten sich die Grünen und Hans Rösner (SPD).

Den Zuschuss für neue Kegelkugeln bewilligte der Ausschuss einstimmig. Knapp 1.000 Euro sollen sie kosten, die Hälfte trägt die Gemeinde.