Pilz tötet Salamander

Schilder sollen über die Salamanderpest informieren und Spaziergänger warnen. Foto: Nabu Leopoldshöhe
Schilder sollen über die Salamanderpest informieren und Spaziergänger warnen. Foto: Nabu Leopoldshöhe

Aktive des Nabu schaffen Biotope

Leopoldshöhe (ted). Vielen ist er als Lurchi bekannt, der gelb-schwarze Feuersalamander. Es gibt ihn auch in den wenigen Leopoldshöher Wäldern, vor allem am Freesenberg. Der Salamander ist von zwei Seiten bedroht, deswegen haben die Aktiven des Leopoldshöher Naturschutzbundes Biotope geschaffen, um dem Salamander Laichmöglichkeiten zu bieten.

Immer häufiger fallen Bäche über längere Zeiträume trocken, Quellen versiegen – oftmals in der sensiblen Laichzeit, stellt der Nabu in einer Mitteilung fest. Besonders betroffen sei der Feuersalamander, dessen Bestände zudem durch den aus Asien eingeschleppten Pilz Batrachochytrium salamandrivorans (Bsal) unter Druck geraten. Die sogenannte Salamanderpest führt zu schweren Hautschäden und endet für die Tiere meist tödlich.

Um der Bedrohung der Bestände entgegenzuwirken, hat der Nabu Leopoldshöhe im Bereich des Freesenbergs neue sogenannte Sekundär-Laichbiotope angelegt. Diese künstlich geschaffenen Kleingewässer sollen den Feuersal…

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