
Polnische Schülerinnen und Schüler zu Gast an der FFG
Leopoldshöhe/ Mysłakowice (ted/ED). Eine Woche lang waren Schülerinnen und Schüler aus Leopoldshöhes polnischer Partnerstadt Mysłakowice in der Gemeinde zu Gast.
Sie waren im Rahmen eines Schüleraustausches gekommen und in Gastfamilien untergebracht Während der Woche nahmen sie am Unterricht teil, lernten die Schule kennen und arbeiteten mit ihren Austauschpartnerinnen und -partnern in Projekten.
Zum Programm gehörten unter anderem Kennenlernaktivitäten mit kooperativen Spielen, Pizzabacken, ein Besuch im Rathaus der Gemeinde Leopoldshöhe sowie Sportangebote. Im Leos boten die Mitarbeiterinnen Kreativangebote und Spiele an. Außerdem unternahmen die Schülerinnen und Schüler Ausflüge in das Schwimmbad Ishara und das Naturkundemuseum in Bielefeld, wo sie an einem Workshop zur Papierherstellung teilnahmen. Das Wochenende verbrachten die Gäste mit privaten Aktivitäten in ihren Gastfamilien.
„Die Jugendlichen hatten viele Gelegenheiten, ihre Sprachkenntnisse zu verbessern, neue Freundschaften zu schließen und Einblicke in die Lebenswelt ihrer Gastfamilien zu erhalten“., heißt es in einer Mitteilung der Felix-Fechenbach-Gesamtschule.
Ziel des Projektes sei es, die internationale Verständigung zu fördern und den kulturellen Austausch zwischen deutschen und polnischen Jugendlichen zu stärken, wird die Lehrerin Angela Wittemeier zitiert, die den Austausch auf deutscher Seite begleitet hat. Finanziell gefördert wird die Begegnung vom deutsch-polnischen Jugendwerk. Im September soll es einen Gegenbesuch von Schülerinnen und Schülern der FFG in Mysłakowice geben.
Im Januar 1999 schlossen Leopoldshöhe und Mysłakowice ihr Partnerschaftsabkommen. Bereits im ersten Jahr fanden nach Angaben des Partnerschaftsvereins mehrere Begegnungen statt. Kurze Zeit später habe es die ersten Kontakte zwischen Lehrern und Schülern aus der Felix-Fechenbach-Gesamtschule und aus Myslakowice gegeben. Seit dem Jahr 2002 fänden im Rahmen der Schulpartnerschaft in jedem Jahr gegenseitige Besuche statt. Lehrer Markus Kozma von der FFG hatte das Austauschprogramm mit Myslakovice ins Leben gerufen.
Die Vorsitzende des Partnerschaftskomitees Mysłakowice Aneta Stefanczyk berichtete anlässlich der Feier zum 25-jährigen Bestehen der Partnerschaft im vergangenen Jahr, dass sie als junge Lehrerin 2002 zum ersten Mal mit einem Schüleraustausch der Partnerschaft in Berührung gekommen sei. „Alles war neu: ein anderes Land, eine andere Sprache, eine andere Schule, die andere Lösungen hatte“, sagte Stefanczyk.
Patrycja Skrovzencka ist ebenfalls Lehrerin und in der Partnerschaftsarbeit engagiert. Sie hat Germanistik studiert und kam 2001 erstmals mit Muttersprachlern zusammen, mit den Leopoldshöhern. Mit der Zeit sei die Partnerschaft Teil des beruflichen und privaten Lebens geworden. Auch sie sprach während der Feier von echten Freundschaften, die entstanden seien.



