
Meisterschaften in der Dressur
Schuckenbaum (ted). Eine konzentrierte Stille liegt über der Anlage. Ab und zu ist vom Platz das Schnaufen der Pferde zu hören, die von ihren Reiterinnen und Reitern durch die Dressurübungen geführt werden. Auf der kleinen Tribüne sitzen vor allem Zuschauerinnen.
Die zehnten Schuckenbaum Outdoors ziehen vor ihren Augen vorbei. Es ist ein Reitereignis für Menschen, die genau hinschauen können. Hier ist die Haltung des Reiters nicht perfekt, da hat die gerittene Figur eine kleine Unebenheit, da will das Pferd nicht so wie der Reiter, die Richter der Jury sehen es.
257 Reiterinnen und Reiter hatte sich zu den Schuckenbaum Outdoors gemeldet, 116 nahmen nach Angaben der Vorsitzenden des Reit- und Fahrvereins Lützow Schuckenbaum Laura Majewski teil. Es sei leider so, dass viele Reiterinnen und Reiter sich anmelden, um sich einen Startplatz zu sichern, dann aber doch nicht kämen. Bei den Kinderwettbewerben sei das anders, sagt sie. Da fallen nicht so viel aus.
Dressur ist ein Reitsport, bei dem man das Spektakuläre nur erkennt, wen man sich damit beschäftigt hat. Deswegen kommen vor allem zu den schwereren S**-Wettbewerben viele Zuschauer. „Da schaut man gern zu“, sagt Majewski, die selbst Voltigiererin ist. Sie ist stolz auf die Organisation des Turniers. „Das funktioniert sehr gut. Die Leute sind auf zack”, sagt Majewski.
In den vergangenen zehn Jahren haben sich die Schuckenbaum Outdoors zu einem wichtigen Treffpunkt der heimischen Dressurszene entwickelt. Immerhin werden hier Wettbewerbe zur Lippischen Meisterschaft ausgetragen.
Etliche Reiterinnen des RFV Lützow Schuckenbaum waren auf vorderen Plätzen erfolgreich. In der Dressur werden Pferd und Reiterinnen langsam an immer schwerere Übungen herangeführt. Die einfachsten Übungen beginnen mit dem Führzügel. Diesmal trugen die jungen Reiterinnen Kostüme. Hier belegten Marisa Schäfer-Nolte vom RFV Lützow Schuckenbaum auf Nimali’s Silverbelle und Carla Grund auf Be my Bentley die ersten Plätze.
In einer nächsten Stufe muss im Wechsel Schritt und Trab geritten werden. Marisa Schäfer-Nolte vom RFV Lützow Schuckenbaum belegte die vierten Platz. Im ersten Wettbewerb Schritt-Trab-Galopp reichte es für Sophie Thumel vom RFV auf Lilly für den zweiten und für Hanna Mathilda Rabeneick (RFV) auf Rosemarie für den dritten und Jule de Vries auf Belfast für den vierten Platz.
Im zweiten Wettbewerb Schritt-Trab-Galopp waren vom RFV Elaine Marie Halle auf Belfast, Marina Wintzer auf Lilly, Leonie Kammel auf Romina und Frederik Schwekendiek auf Jimmy Dong auf den Plätzen zwei bis fünf erfolgreich.
In der Klasse A zeigten vom RFV Madita Rentz und Ann-Theresa Schliephake auf den Plätzen eins und zwei sehr gute Leistungen. Jenny Kitzing auf Santini erreichte in der Klasse L den ersten Platz. In der Amateur-Dressurprüfung Klasse A* ritt Isabel Thimm vom RFV auf Great-Gatsby auf den ersten Platz. Eine Leistungsstufe höher wird die Amateur-Dressurprüfung Klasse A** bewertet. Vom RFV Schuckenbaum landete hier Julia Tesch auf Valenciano auf dem vierten Platz.
In der Amateur-Dressurreiterprüfung Kl.L* Trense kam vom RSV Schuckenbaum Patrick Branding auf Valenciano auf den zweiten Platz. Im zweiten Wettbewerb in dieser Klasse reichte es für Ann-Theresa Schliephake für den vierten Platz. Jessica Barkemeier auf Elsa wurde in der Dressurreiterprüfung Kl.M* Trense Dritte. Die Dressurprüfung Kl.M* Kandare schlossen Tiziana Giorgio auf Schampus und Jessica Barkemeier auf Elsa mit dem fünften und sechsten Platz ab. Barkemeier erreichte in der Dressurprüfung Kl.M** Kandare, also eine Klasse schwerer den sechsten Platz.




