Wenn die Orgel tanzt

Über eine Leinwand konnten die Zuhörer den Organisten bei der Arbeit zuschauen. Foto: Thomas Dohna
Über eine Leinwand konnten die Zuhörer den Organisten bei der Arbeit zuschauen. Foto: Thomas Dohna

Iris und Carsten Lenz waren zu Gast

Leopoldshöhe (ted). Gewöhnlich sieht man nicht, wie Kirchenorganisten ihre Arbeit verrichten. Bei Iris und Carsten Lenz ist das anders. Sie stellen eine Leinwand auf und lassen sich per Kamera bei ihrer Arbeit beobachten, wie bei einem Konzert zum 175-jährigen Bestehen der Kirche am Marktplatz.

In diesen Jahr feiert die evangelisch-reformierte Kirchengemeinde die Einweihung ihrer Kirche vor 175 Jahren. Zu einer Kirche gehört landläufig eine Orgel, die, wie Carsten Lenz ausführte, in der Vergangenheit keineswegs ein nur kirchliches oder gar religiöses Instrument. Die Anfänge liegen in der Antike. Die Orgel war ein Instrument für Privatleute. In der Geschichte finden sich bis hinauf in die jüngere Zeit zahlreiche Beispiele und Instrumente, die für den weltlichen Gebrauch vorgesehen waren. Diese eher wenig bekannte Seite der Orgel greifen Iris und Carsten Lenz in ihrem Programm „Die Orgel tanzt“ auf.

Zuvor machte Carsten Lenz eine Rundreise durch die Orgel der Kirche. Die war nac…