Blick in die Vergangenheit

Vera Knoll und Martin Hünkemeier stellten im Erzählcafé des Sozialen Netzwerkes Leopoldshöhe ihre Erfahrungen mit der Ahnenforschung vor. Foto: Thomas Dohna
Vera Knoll und Martin Hünkemeier stellten im Erzählcafé des Sozialen Netzwerkes Leopoldshöhe ihre Erfahrungen mit der Ahnenforschung vor. Foto: Thomas Dohna

Ahnenforschung im Erzählcafé

Leopoldshöhe (ted). Lange hat es eine Gruppe zur Ahnenforschung im Sozialen Netzwerk Leopoldshöhe gegeben. Sie scharte sich vor allem um Hans-Wilhelm Knoll. Der hatte eine Software entwickelt, mit der Ahnenforschung leichter als mit Papier und Stift betrieben werden kann. Vera Knoll berichtete über ihn im Erzählcafé des Netzwerkes Leopoldshöhe.

Hans-Wilhelm Knoll war eigentlich Konditor. Er sollte das Geschäft seines Vaters übernehmen. Doch Knoll erkrankte am sogenannten Bäcker-Ekzem. Das ist eine durch Überempfindlichkeit gegen Mehl oder Mehlzusätze hervorgerufene Hauterkrankung. Knoll schulte um und lernte das Programmieren, zunächst mit Hilfe von Lochkarten, ein Verfahren, mit dem von den 1950er bis 1970er Jahren gearbeitet wurde.

Schon früh katte Knoll einen eigenen Computer zuhause. „14.000 Mark hat er damals gekostet“, berichtet Vera Knoll. An dem habe ihr Mann das erste digitale Ahnenforschungsprogramm geschrieben, dass nun in aller Welt genutzt würde.

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