
„Der Pinguin meines Lebens“ und ein lippischer Animationsfilm
Vor „Der Pinguin meines Lebens“ ist die lippische Filmemacherin Marion Prill am 16. März 2026 zu Gast in Leos Kino
Tom, ein mürrischer Lehrer, durch und durch Engländer, kommt in den 1970er Jahren nach Buenos Aires, um an einem Jungeninternat Englisch zu unterrichten. Mitten in den Unruhen des Militärputsches sind auch seine Schüler aufsässig und unbelehrbar. Das macht es für Tom nicht leichter.
Doch sein Leben nimmt eine ungeahnte Wendung, als er eines Tages am ölverschmutzten Strand von Uruguay einem Pinguin das Leben rettet und diesen trotz aller Bemühungen nicht wieder loswird. Der Pinguin zieht auf Toms Terrasse ein, wird ihm ein treuer Freund und für seine Schüler zum Pinguin des Vertrauens. Pinguine sind nämlich nicht nur wahnsinnig niedlich, sondern auch hervorragende Zuhörer. Das ist der Inhalt des Films „Der Pinguin meines Lebens“, den Leos Kino im März zeigt.
Regisseur Peter Cattaneo hat schon mit dem Klassiker „Ganz oder gar nicht“ um strippende Bergarbeiter sein Talent für Komödien bewiesen. Auch in diesem Film werden eher die komödiantischen Momente betont und weniger der argentinische Militärputsch im Argentinien der 1970er. Grandios sind vor allem die Kostüme von Isona Rigau. Und der Pinguin ist einfach super-süß.
Im Vorprogramm stellt Künstlerin Marion Prill ihren neuen animierten Kurzfilm vor. Wir freuen uns, Frau Prill während der Vorstellung begrüßen zu können. Sie steht dem Publikum für Fragen zur Verfügung. Leos Kino bleibt ein Forum für die heimische Filmproduktion Lippes.
Die Vorstellung findet am Montag, 16. März 2026, um 19.30 Uhr in der Aula der Grundschule Nord, Schulstraße 21, Leopoldshöhe, statt. Einlass ist um 19 Uhr. Der Eintritt beträgt fünf Euro.

Vorschau: Ein Filmabend voller Überraschungen
„Life Of Chuck“ feiert das Leben wie kein zweiter Film /am 20. April 2026 in Leos Kino
Die Danksagungen waren rätselhaft. Doch im Sommer 2024 hingen sie überall in den Kinos und es dauerte ein wenig, bis man merkte, dass hier für einen ganz besonderen Film geworben wurde. Und das ist nicht die einzige Überraschung!
„Life Of Chuck“ zeigt das Leben des Buchhalters Chuck Krantz in drei Episoden. Das Besondere: die Einzelteile scheinen nichts miteinander zu tun zu haben, erst kurz vor Schluss werden sie auf ganz wunderbare Weise zusammengefügt. Überraschung II: der Film wird rückwärts erzählt! Wir beginnen also mit dem Schluss und am Ende des Films sehen Sie Episode 1, den Anfang der Handlung.
Überraschung III ist eine Tanzszene in der Mitte des Films, die es locker mit Fred Astaire aufnehmen kann. Und dann ist da Tom Hiddleston, der den Chuck auf begnadete Weise spielt.
Dass der Film nach einer Erzählung von Stephen King entstanden ist, sollte niemanden erschrecken. Überraschung: „Life Of Chuck“ ist kein Horrorfilm, sondern ein Film, der das Leben feiert.
Erleben Sie das warmherzigste Stück Kino, das wir in diesem Jahr zu bieten haben, am 20. April. Es wird wunderbar.



