
Viele Reaktionen auf unseren Aprilscherz
Leopoldshöhe (ted). „Boah ey, das jetzt auch noch!“, war eine der Reaktionen auf unseren Aprilscherz. In dem hatten wir angenommen, dass es ein weiteres, bislang unveröffentlichtes Dokument der Kommunalen Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt) gibt, in dem die Schließung der Felix-Fechenbach-Gesamtschule angeregt wird. Weder wird die Schule geschlossen, noch gibt es das Dokument.
Viele Leserinnen und Leser merkten schnell, dass es Dokument und Vorhaben so nicht geben kann. Nicht alle waren sich sofort sicher und fragten: „Aprilscherz?“ Andere meinten, dass es in der derzeitigen politischen Situation in Leopoldshöhe den Verantwortlichen durchaus zuzutrauen sei, eine solche Idee in die Welt und dann auch umzusetzen.
Wieder andere spannen die Idee weiter. Es würden nicht die Lehrer und Verwaltungsmitarbeiter die Schüler per Lastenfahrrad kutschieren, sondern Schülerinnen und Schüler der Oberstufe. Sie könnten sich so eine Klausur ersparen.
Kein Scherz war, dass die Verwaltung im nicht-öffentlichen Teil der jüngsten Ratssitzung Ratsmitglieder und Sachkundige Bürger mit Verweis auf das Strafrecht ermahnt hat, nichts Nicht-öffentliches an die Presse weiterzugeben. Das, und der auf der Tagesordnung rechtswidrigerweise nicht genannte Tagesordnungspunkt einer Vorstellung der AWO als Träger von Kindertagesstätten durch zwei Mitarbeiterinnen der AWO, sind den Leopoldshöher Nachrichten dennoch bekannt geworden. Die Kommentare von Ratsmitgliedern dazu lassen sich zusammenfassen: Es sei nicht ersichtlich, warum dieser Tagesordnungspunkt nichtöffentlich verhandelt worden sei. Es sei rein um die Vorstellung der AWO gegangen.



