Fragen fördert Tranzparenz

Die Zuschauerreihen in der Mensa des Schulzentrums waren gut gefüllt. Foto: Thomas Dohna
Die Zuschauerreihen in der Mensa des Schulzentrums waren während der Januarsitzung des Gemeinderates gut gefüllt. Mündliche Fragen durften nicht gestellt werden. Archivfoto: Thomas Dohna

Fragestunde muss wieder mündlich werden

Debattenbeiträge geben die Meinung des Autors wieder

Von Thomas Dohna

Bürgerbeteiligung ist gut. Das fand 1994 eine Mehrheit im nordrhein-westfälischen Landtag. Sie beschloss mit der neuen Gemeindeordnung die Direktwahl eines hauptamtlichen Bürgermeisters. Daneben haben die Bürgerinnen und Bürger einer Kommune seitdem die Möglichkeit, den Rat über ein Bürgerbegehren und Bürgerentscheid zu einer Debatte zu einem bestimmten Thema zu zwingen oder sogar zu überstimmen. Und sie haben die Möglichkeit, in einer Fragestunde Verwaltung und Politik zu befragen.

Das alles soll der Transparenz von Kommunalpolitik dienen. Zuvor hatten die Bürger und Einwohner einer Kommune neben den Wahlen und dem Engagement in einer Partei kaum Möglichkeiten, auf die Kommunalpolitik Einfluss zu nehmen. Landespolitiker meinten, dass Kommunalpolitik öffentlicher und dialogorientierter werden müsse.

Die Bürger sollten eine einfache Gelege…

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