
Hauptgeschäftsführerin Svenja Jochens und Referent Timm Lönneker (links) die derzeitige Situation in der lippischen Wirtschaft vor. IHK-Vizepräsident Stephan Westerdick (zweiter von links) legt als Geschäftsführer der Unirez GmbH einen besonderen Fokus auf den Dienstleistungssektor. Foto: IHK Lippe
Auswertung für den Frühling 2026
Kreis Lippe. Die wirtschaftliche Lage in Lippe hat sich eingetrübt. Und auch für die nächsten Monate erwarten die Unternehmen keine spürbare Besserung. Branchenübergreifend klagen sie über investitionshemmende Rahmenbedingungen und sprunghaft gestiegene Rohstoff- und Energiekosten. Auch die Arbeitskosten belasten die Unternehmen massiv. Das zeigt die Konjunkturumfrage der Industrie- und Handelskammer Lippe zu Detmold (IHK Lippe) im Frühjahr 2026. An der Umfrage in der Zeit vom 13. bis 26. April haben sich 167 Unternehmen beteiligt, schreibt die IHK Lippe in einer Mitteilung.
Volker Steinbach, Präsident der IHK Lippe, mahnt die Politik zu Zusammenhalt und fordert grundlegende Reformen: „Die Wirtschaft ist enttäuscht von der Zögerlich- und Mutlosigkeit der Regierung. Die Wiederherstellung der Wettbewerbsfähigkeit muss an erster Stelle stehen. Nach jahrelangem Stillstand und Fahren auf Verschleiß benötigen wir eine „Generalüberholung…



