Spende für Seepferdchen-Aspirantinnen

Freuen sich über die Spende, die es ihnen ermöglicht, mit dem „Seepferdchen“ fit fürs Schwimmen zu sein Fotos: Runder Tisch Asyl Leopoldshöhe
Freuen sich über die Spende, die es ihnen ermöglicht, mit dem „Seepferdchen“ fit fürs Schwimmen zu sein. Foto: Runder Tisch Asyl Leopoldshöhe

Soroptimistinnen spenden dem Runden Tisch Asyl Leopoldshöhe

Asemissen (CR). Die Verbesserung der Lebensbedingungen von Frauen und Mädchen weltweit ist das Ziel des ehrenamtlichen Engagements von Soroptimist International. Der Name Soroptimist ist abgeleitet vom lateinischen Sorores optimae und steht für „beste Schwestern“. Als weltweit größtes Netzwerk berufstätiger Frauen sehen auch die Mitglieder des SI-Clubs Detmold ihr Ehrenamt vornehmlich darin, sich mit Hilfe von Aktionen und Projekten für die Unterstützung und die Rechte von Frauen und Mädchen einzusetzen.

So wurden die seit über 50 Jahren in Detmold wirkenden Soroptimistinnen um Ihre aktuelle Präsidentin Constance Holthöfer aufmerksam auf ein Projekt des Runden Tischs Asyl Leopoldshöhe. Migrantinnen im Alter zwischen 18 und 52 Jahren äußerten den Wunsch, selbst schwimmen zu lernen. Sie möchten sich gemeinsam mit ihren Kindern sicher im kühlen Nass bewegen. Sie wollen „ihr Seepferdchen“ machen. Als Schwimmtrainerin für den Kursus war Svea Dorit Löhr bereits gefunden. An der Finanzierung des Projekts haperte es jedoch. Hier fühlten sich die Clubschwestern angesprochen.

Mit einer Spende in Höhe von 1.000 Euro unterstützen sie nun die beiden jeweils neun-köpfigen Gruppen, die einmal wöchentlich in der Schwimmhalle der Grundschule Asemissen trainieren. Der Erfolg zeigt sich nicht nur in zunehmender Sicherheit. Spaß an der Bewegung ist der Angst gewichen. Die Trainings-Fortschritte der Seepferdchen-Aspirantinnen schaffen zunehmend Selbstbewusstsein und ein positives Körpergefühl.

Erfreut von den neu erworbenen Fähigkeiten der Migrantinnen zeigten sich vor der Spendenübergabe die Clubschwestern Birgit Beneke, Constance Holthöfer sowie Maren Brettmeier. Und die optimistische Stimmung, demnächst das „Seepferdchen“ geschafft zu haben, spiegelte sich in den Gesichtern der Schwimmschülerinnen wider.

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