Fünf Jahre Café 104

Andrea Rodekamp (Vorsitzende des Kirchenvorstandes, von links), Bürgermeister Martin Hoffmann, die damalige Pfarrerin Kornelia Schauf, der ehemalige Kirchenrat Tobias Treseler und die damalige Ehrenamtskoordinatorin Nicole Becker stehen von dem neuen Café 104, dass die evangelisch-reformierte Kirchengemeinde Leopoldshöhe jetzt eröffnet hat. Archivfoto (2021): Thomas Dohna
Andrea Rodekamp (Vorsitzende des Kirchenvorstandes, von links), Bürgermeister Martin Hoffmann, die damalige Pfarrerin Kornelia Schauf, der ehemalige Kirchenrat Tobias Treseler und die damalige Ehrenamtskoordinatorin Nicole Becker stehen von dem neuen Café 104, dass die evangelisch-reformierte Kirchengemeinde Leopoldshöhe jetzt eröffnet hat. Archivfoto (2021): Thomas Dohna

Feier am Samstag, 29. August 2026

Leopoldshöhe (ted). Seit fünf Jahren gibt es das Café 104. Das ist Anlass für die evangelisch-reformierte Kirchengemeinde Leopoldshöhe, zu feiern. Am Samstag, 29. August 2026 hat das Café104 ausnahmsweise von 13 bis 22 Uhr geöffnet. Zwischen 17 und 21 Uhr sorgt der Bielefelder Musiker Simon Zawila mit Gesang und Klavier für eine stimmungsvolle musikalische Begleitung.

Die Idee, ein Café zu bauen, kam während der Planung für die Neugestaltung des Marktplatzes auf. Es sollte für Veranstaltungen auf dem Markplatz Toiletten geben. Die allein waren unattraktiv. Ein kleines Café kam dazu. Über viele Jahre verpachtete die Gemeinde das Café Orange an immer wieder wechselnde Pächter. Der wirtschaftliche Betrieb scheiterte regelmäßig in den Wintermonaten am zu kleinen Gastraum. Nur an Tagen mit gutem Wetter ließen sich auskömmliche Einnahmen erzielen.

Vor gut fünf Jahren warf der letzte Pächter hin. In der Gemeindeverwaltung gab es Ideen, unter anderem die, dort die Leopoldshöher Polizeiwache einzurichten oder auch das Bürgerbüro. Zeitgleich hatten die Aktiven der evangelisch-reformierten Kirchengemeinde nachgedacht. Anlass war hier eine Studie, die ein drastisches Schwinden von Mitgliedern und Kirchensteuereinnahmen voraussagte. Die Kirchengemeinde wollte ausprobieren, ob aus eigener wirtschaftlicher Betätigung Erlöse zu erzielen wären.

Ulrike Schweitzer ist die neue Leiterin des Café 104. Foto: Edeltraud Dombert
Ulrike Schweitzer ist die Leiterin des Café 104. Foto: Edeltraud Dombert

 Die Kirchengemeinde schlug der politischen Gemeinde vor, das Café zu pachten. Eine Änderung sollte allerdings vorgenommen werden. Die Farbe sollte sich von Orange in ein Beige ändern. Die Gemeindeverwaltung prüfte das. Die Kirchengemeinde durfte pachten.

Sie wollte das Café allerdings nicht so betreiben, wie die Pächter zuvor. Die Idee war, den Betrieb von Ehrenamtlichen leisten zu lassen. Kuchen und Torten sollten von ihnen hergestellt werden. Die Bedienung der Gäste sollte ebenfalls von Ehrenamtlichen geleistet werden. Einen neuen Namen bekam das Café ebenfalls: Café 104. Damit bezieht sich der Name auf den 104. Psalm der Bibel, in dem es um die Schöpfung, aber auch um die Ernte, um Speis´ und Trank geht.

Nach mehreren Wechseln leitet nun Ulrike Schweitzer das Team der Café-Ehrenamtlichen. Seit der Eröffnung im September 2021 sei das Café 104 zu einem festen Bestandteil der Gemeinde und zu einem beliebten Treffpunkt in Leopoldshöhe geworden, schreibt die Kirchengemeinde auf ihrer Website.

Das Café104 wolle ein Ort sein, an dem Menschen willkommen sind, miteinander ins Gespräch kämen und Zeit füreinander fänden.

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