Drei Bänke zum Reden

Auf und an den Bäcken sitzen (von links): Adolf Klawitsch, Anna Stiermat, Lena Thissen, Hans Thiem, Marianne Heupner, Waltraud Bergfrede, Karin Klein, Petra Lange, Lieselotte Thon, Helga Austmeier und Ursula Klocke. Hinter ihnen stehen Gerhard Schemmel und Ron Splittgerber von der Bürgerstiftung Leopoldshöhe. Foto: Thomas Dohna
Auf und an den Bäcken sitzen (von links): Adolf Klawitsch, Anna Stiermat, Lena Thissen, Hans Thiem, Marianne Heupner, Waltraud Bergfrede, Karin Klein, Petra Lange, Lieselotte Thon, Helga Austmeier und Ursula Klocke. Hinter ihnen stehen Gerhard Schemmel und Ron Splittgerber von der Bürgerstiftung Leopoldshöhe. Foto: Thomas Dohna

Bürgerstiftung stiftet Sitzgelegenheiten

Leopoldshöhe (ted). Die Seniorenparkresidenz trägt ihn im Namen, den kleinen Park hinter dem Gebäude. Dort kommen die Bewohner gern zusammen, doch bisher ohne Sitzgelegenheiten. Das hat sich jetzt geändert.

Es war an den heißen Tagen in diesem Sommer, berichtet Gerhard Schemmel von der Bürgerstiftung. Bewohner der Residenz suchten unter den Bäumen im Park Schatten. Nur gab es dort keine Sitzgelegenheiten. Das bekamen die Aktiven der Bürgerstiftung zu wissen. Gerhard Schemmel brachte das in den Gremien der Bürgerstiftung vor.

Die hat in der Vergangenheit so einige Projekte in Leopoldshöhe unterstützt. So finanzierte sie die Lichtanlage auf der BMX-Bahn an der Schulstraße mit. Sie half bei der Finanzierung der Umsetzung des Grenzsteins in Asemissen in diesem Jahr. Zum Anfang der Coronazeit kaufte sie Material zur Herstellung von Masken. Sie unterstützte ein Projekt zu hochbegabten Minderleistern. Kindertagesstätten und die Grundschulen bekamen Geld für Projekte. Bei der Umsetzung der Bücherzelle vom Leopoldshöher Standort der Gemeindebücherei zum Standort am B-Vier wirkte die Bürgerstiftung mit.

Eine Bürgerstiftung ist eine Form der gesellschaftlichen Selbstorganisation von Bürgern für Bürger, schreibt die Stiftung auf ihrer Website. Sie seien Stiftungen, die sich fördernd und operativ für das lokale Gemeinwohl einsetzen. Anders als bei Vereinen, lebt eine Stiftung von ihrem Kapital, das angelegt, aber nicht verbraucht werden darf. Die Erträgnisse dagegen dürfen und sollen für wohltätige Zwecke ausgegeben werden. Nach eigenen Angaben begann die Bürgerstiftung Leopoldshöhe mit dem Mindestkapital von 50.000 Euro. Zurzeit beträgt ihr Kapital laut Website der Stiftung 59.000 Euro.

Manfred Kaulen, Dagmar Weiß und Gerhard Schemmel gründeten die Leopoldshöher Bürgerstiftung 2010, um das bürgerschaftliche Engagement in unserer Gemeinde zu stärken. Der Vorsitzende ist zurzeit Dirk Czychun.

Vorstand und Stiftungsrat stimmten dem Vorschlag Schemmels zu. Das Geld floss in vier robuste Bänke, die jetzt ihren Standort unter zwei Bäumen im Park gefunden haben. Bewohner nahmen Platz und fanden, dass die Bänke bequem und der Ort, wo stehen, gut gewählt sei.

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