
Bürgerstiftung und Partnerschaftsverein spenden
Asemissen (cr). Das Seepferdchen könnte eine Metapher für weibliche Emanzipation und Eigenständigkeit sein. Immerhin übergibt das Weibchen dem männlichen Partner den Nachwuchs zum weiteren Austragen in dessen Bauchfalte.
Allerdings ist nicht davon auszugehen, dass die 16 Migrantinnen an die weiblichen Meeresbewohner denken, wenn sie in den Fluten des Schwimmbades der Grundschule Asemissen das Schwimmen lernen. Das gemeinsame Ziel der Teilnehmerinnen des dritten Schwimmkursus unter Leitung von Svea Dorit Loer steht fest: Sie möchten die Prüfung für ihr „Seepferdchen“ bestehen.
Die nicht fest gefügte Gruppe des “Runden Tischs Asyl” ist auch offen für neue „Seepferdchen“-Aspirantinnen, erklärt die Schwimmlehrerin und beschreibt den lohnenden Weg „von gar nicht schwimmen bis schwimmen können“. Manche ihrer intrinsisch hochmotivierten Schülerinnen könnten zum Ende des Jahres im Schwimmbad in Helpup, wo die Voraussetzungen für die Seepferdchen-Prüfung gegeben sind, das begehrte Abzeichen erwerben.
Um die Frauen in ihren sportlichen Bemühungen zu unterstützen, öffnen auch dieses Mal Sponsoren wieder großzügig ihre Portemonnaies. Die Bürgerstiftung, vertreten durch Lisa Möller und Gerhard Schemmel, ferner Eleni Konstantinidis und Heike Kortekamp vom Partnerschaftsverein freuten sich mit den gut gelaunten Frauen und wünschen ihnen viel Erfolg.





