Verdacht der Geflügelpest

Auf dem Heiper See Schwimmen wilde Enten, andere steigen gerade auf. In Kreis Lippe ist bei Wildvögeln die Geflügelpest entdeckt worden. Geflügelhalter sollten Vorsichtsmaßnahmen ergreifen. Archivfoto: Thomas Dohna
Auf dem Heiper See Schwimmen wilde Enten, andere steigen gerade auf. In Kreis Lippe ist bei Wildvögeln die Geflügelpest entdeckt worden. Geflügelhalter sollten Vorsichtsmaßnahmen ergreifen. Archivfoto: Thomas Dohna

Erster Verdachtsfall in Lippe

Kreis Lippe. Eine Wildgans in Oerlinghausen ist vermutlich an der Geflügelpest gestorben, teilt der Kreis Lippe mit.

Den Erreger hat das Chemische- und Veterinäruntersuchungsamt (CVUA) in Detmold in einer Untersuchung nachgewiesen. Die abschließende Bestätigung durch das Friedrich-Löffler-Institut steht noch aus und erfolgt in den kommenden Tagen. Bis dahin handelt es sich bei der gefundenen Wildgans um einen Verdachtsfall. Zuletzt wurden immer wieder verendete Wildvögel gefunden, die das CVUA stetig untersucht hatte. Die Wildgans aus Oerlinghausen ist der erste Verdachtsfall von Geflügelpest im Wildvogelbestand in Lippe mit positivem Befund, heißt es in der Mitteilung weiter.

Da es sich bisher um den mutmaßlich ersten Fall der Geflügelpest in Lippe handelt, spricht der Kreis Lippe zunächst keine Stallpflicht aus. Das Risiko, dass sich weitere Tiere infizieren ist jedoch hoch. Geflügelhaltungen können jederzeit davon betroffen sein, wenn die Tiere Kontakt zu Wildvögeln haben. …