“Was ich anhatte…”

Wanderausstellung zu sexualisierter Gewalt im Historischen Museum

Bielefeld. Franzi, Angela, Bibi, Caro, Anika, Franca – die Frauen sind unterschiedlich alt, leben an verschiedenen Orten und ihre Namen sind geändert, doch sie haben eines gemeinsam: Erfahrungen mit sexualisierter Gewalt. In der Wanderausstellung „Was ich anhatte…“, die ab heute im Historischen Museum Bielefeld zu sehen ist, berichten zwölf Frauen von sexuellen Übergriffen, die sie erlebt haben, schreibt die Stadt Bielefeld in einer Mitteilung.

„Was ich anhatte…“ ist eine Wanderausstellung, die Erfahrungen von Menschen, die sexualisierte Gewalt erlebt haben, zeigt, und zwar durch die Kleidung, die sie während einer solchen Tat trugen. Die Hauptaussage der Ausstellung: Frauen werden nicht vergewaltigt, weil sie einen Minirock tragen. Exponate der Ausstellung sind größtenteils die Original-Kleidung der Frauen oder originalgetreue Nachkäufe.

„Was ich anhatte…“ ist ein aufrüttelndes und gleichzeitig berührendes Projekt, welches für das Thema sexualisierte Gewalt gegen Frauen sensibilisieren und mobilisieren soll. Die Ausstellung ist noch bis Montag, 13. Juli 2026, im Historischen Museum Bielefeld zu sehen.

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