Der Kämmerer wartet ab

Rathaus Eingang

Rathaus: Hinter den wegen der Corona-Krise verschlossenen Türen des Rathauses und den Homeoffices denken die Mitarbeiter der Finanzverwaltung über mögliche Folgen der Krise für die Gemeindefinanzen nach. Foto: Thomas Dohna

Uwe Aust sieht noch keine Notwendigkeit für einen Nachtragshaushalt

Leopoldshöhe (ted). Die Wirtschaft lahmt, die Kosten steigen. Noch zeigen sich die Auswirkungen der Corona-Krise nicht in den Finanzzahlen der Gemeinde. Dafür sei es noch zu früh, sagt Kämmerer Uwe Aust. Es sei deswegen auch zu früh, um über einen Nachtragshaushalt nachzudenken. Im Mai könnte es soweit sein.
Zurzeit sammele die Finanzverwaltung Zahlen. „Wir haben daraus aber noch keine Erkenntnisse“, sagt Aust. Gerade erst ist der Doppelhaushalt für die Jahre 2020 und 2021 von der Bezirksregierung genehmigt worden. Beide Haushalte sind mehr als 36 Millionen Euro schwer.
Mit der Verabschiedung des ersten Doppelhaushaltes in der 50-jährigen Geschichte Leopoldshöhes wollten Politik und Verwaltung dem neuen, im September zu wählenden Gemeinderat und dem neuen Bürgermeister Zeit zur Einarbeitung gönnen. Zweiter Grund war eine Veränderung im Umsatzsteuerrecht, die viele Bereiche der Haushalte der kommenden Jahre b…