Situation des Waldes im Naturschutzgroßprojekt: Nachhaltige Waldbewirtschaftung im Blick

Machten sich vor Ort ein Bild von dem Zustand des Waldes: Daniel Lühr, Projektleiter Naturschutzgroßprojekt, Daniel Telaar, Leiter der Unteren Naturschutzbehörde, und Landrat Dr. Axel Lehmann. (Foto: Kreis Lippe)

Machten sich vor Ort ein Bild von dem Zustand des Waldes: Daniel Lühr, Projektleiter Naturschutzgroßprojekt, Daniel Telaar, Leiter der Unteren Naturschutzbehörde, und Landrat Dr. Axel Lehmann. (Foto: Kreis Lippe)

Kreis Lippe. Die lippischen Wälder haben in den vergangenen Jahren stark unter Dürre und der Verbreitung des Borkenkäfers gelitten, heißt es in einer Pressemitteilung des Kreises Lippe. Diese Entwicklung wirkt sich nun auch auf das Naturschutzgroßprojekt (NGP) aus. Viele Fichten sind auf dem Gebiet in der Senne und im Teutoburger Wald abgestorben. Vitale Flächen gibt es kaum noch. „Wir müssen in Lippe Wege finden, wie wir mit dem Waldsterben angemessen umgehen können. Das Naturschutzgroßprojekt kann in der Handhabung dieser Krise ein Versuchslabor werden und zeigen, welche Vorteile naturnahe Wälder für eine nachhaltige Waldbewirtschaftung bieten“, erklärt Landrat Dr. Axel Lehmann.

Das Konzept für das NGP sah ursprünglich zwar eine Entnahme der Fichte auf den Projektflächen vor, jedoch sollte das Gehölz bedarfsgerecht und über einen längeren Zeitraum entnommen werden. „Das, was wir uns für die kommenden 50 bis 80 Jahre vorgenommen haben, ist nun innerhalb von drei Jahren passiert. Die geplanten…