Leopoldshöher Nachrichten

Diskussion um Lüftungsgeräte



Zehn solcher mobiler Luftfilteranlagen stehen in den Schulen Leopoldshöhes. Sie sind für Räume gedacht, die über Fenster nicht oder nur schlecht gelüftet werden können. Sie sind nicht beliebt, weil sie bei Volllast vergleichsweise laut sind. Foto: Thomas Dohna
Zehn solcher mobiler Luftfilteranlagen stehen in den Schulen Leopoldshöhes. Sie sind für Räume gedacht, die über Fenster nicht oder nur schlecht gelüftet werden können. 18 weitere Geräte sollen nun beschafft werden. Foto: Thomas Dohna

Der Betriebsausschuss beschließt ihre Beschaffung

Leopoldshöhe (ted). Rund 4.000 Euro kostet ein mobiles Luftfiltergerät. Die Gemeinde soll jetzt 18 Stück kaufen, zusätzlich zu den zehn schon beschafften Geräten. Das beschlossen gestern Abend die Mitglieder des Betriebsausschusses Eigenbetriebe. Für die Installation von stationären Geräten glätteten sie ebenfalls den Weg, trotz der Skepsis, ob sie im kommenden Frühjahr noch nötig sind.

Die Corona-Pandemie ist noch da. Viele Beschränkungen zur Begrenzung der Infektionsgefahren sind aufgehoben. Die Impfquote steigt langsam, die Infektionsraten sind hoch. Für die Schulen befindet das Umweltbundesamt, dass den Infektionsgefahren in Klassenräumen begegnet werden kann, wenn alle 20 Minuten fünf Minuten die Fenster aufgemacht werden. Nur für Räume, die auf diese Weise schlecht belüftet werden können, sollten mobile Luftfiltergeräte angeschafft werden. Der Bund bezuschusst sie zu 100 Prozent. Die Gemeindeverwaltung fragte die drei Schulen und alle Kindertagesstätten in Leopoldshöhe ab, …