
Erinnerung an verfolgte Autorinnen
Bielefeld. Die Initiative „Lesen gegen das Vergessen“ erinnert in diesem Jahr zum elften Mal an Autorinnen, deren Werke im Frühjahr 1933 für lange Zeit in den Flammen verschwanden und in der Zeit des Nationalsozialismus ausgegrenzt, vertrieben und ermordet wurden.
Sie lässt auch wieder Autorinnen zu Wort kommen, die in ihren Herkunftsländern verfolgt oder ins Exil getrieben wurden. Mitglieder des Künstlerinnenforums bi-owl, engagierte Bielefelderinnen sowie Schülerinnen der Labor- und der Hans-Ehrenberg-Schule lesen an zwei Tagen prägnante Texte und Gedichte der fast vergessenen Dichterinnen, Autorinnen und Publizistinnen, heißt es in einer Mitteilung der Stadt Bielefeld.
In der Stadtbibliothek heißt am Donnerstag, 10. April 2025, das Motto „Widerstand in Europa – Platz für jedes freie Wort“. Erinnert wird an die in Bielefeld aufgewachsene Autorin Karen Gershon, die 1938 mit einem Kindertransport ihre Heimat verließ. Über Widerstand in Deutschland in den von den Nazis b…



