Subventionsloch ruhender Verkehr

Ruhender Verkehr in Leopoldshöhe. Ftoto: Thomas Dohna
Ruhender Verkehr in Leopoldshöhe. Foto: Thomas Dohna

Eine viertel Million Euro

Debattenbeiträge geben die Meinung des Autors wieder

Von Georg Clasbrummel

Warum nur verweigert die von der Gemeinde Leopoldshöhe zur Haushaltskonsolidierung beauftragte Kommunale Gemeinschaftsstelle (KGSt) dem ruhenden Verkehr die Bedeutung, die ihm zusteht? Vielleicht Unkenntnis von einem Phänomen, das in einer Großstadt ein mickriges Rand- oder Nischendasein fristet? Manchmal hilft schon ein kurzer Rundblick des willigen Auges, um bisher Ungewohntes angemessen zu erfassen.

Doch welche Bedeutung steht dem ruhenden Verkehr zu? In Wohngebieten, auch in Leopoldshöhe, werden Straßen und Plätze auch so selbstverständlich als Abstellplatz für Pkw und andere Fahrzeuge genutzt, als sei der Abstellplatz gemietet oder so fest in eigenem Besitz wie ein Erbhof. Je nach Marktlage kostet ein gemieteter Stellplatz 30 bis 40 Euro pro Monat, vielleicht auch nur 25 Euro, im Jahr also irgendetwas um die 360 Euro.

Leopoldshöhe hat etwa 300 Straßen. Wenn nur in jeder dritten Straße jeweils zwei Autos i…

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