
Schwerer Unfall auf der Schötmarschen Straße
Leopoldshöhe (ED). Bei einem schweren Unfall am Freitagmittag, 12. Juni 2026, auf der Schötmarschen Straße in Höhe der Roonstraße in Krentrup wurden drei Personen schwer und zwei Personen leicht verletzt.
Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei befuhren ein Kia und ein Mercedes die Schötmarsche Straße in Fahrtrichtung Leopoldshöhe. Gegen 13.10 Uhr mussten beide Fahrzeuge verkehrsbedingt halten, da der Fahrer eines vorausfahrenden Autos nach links in die Roonstraße abbiegen wollte. Ein 45-jähriger Mann versuchte in diesem Moment, mit seinem Ford Kuga links an den wartenden Fahrzeugen vorbeizufahren. Dabei stieß er mit dem entgegenkommenden Volvo XC60 eines 36-jährigen Mannes zusammen.
Die Wucht des Aufpralls schleuderte den Volvo nach rechts von der Fahrbahn zwischen zwei Bäume, wo sich das Fahrzeug verklemmte. Der 45-jährige Ford-Fahrer sowie die 34-jährige Fahrerin und das 8-jährige Mädchen des wartenden Mercedes‘ erlitten schwere Verletzungen. Ein 19-jähriger Mann in dem ebenfalls wartenden Kia und ein 36-jähriger Mann im Volvo wurden leicht verletzt.
Rettungskräfte brachten die Verletzten in umliegende Krankenhäuser. Der Rettungshubschrauber Christoph 13 war an der Einsatzstelle gelandet. Der 19-jährige Leichtverletzte sei bereits aus dem Krankenhaus entlassen worden, teilt die Polizei mit.
Die Schötmarsche Straße musste für die Rettungsmaßnahmen, die Bergung der Fahrzeuge und die detaillierte Unfallaufnahme bis 16.15 Uhr voll gesperrt werden. Alle vier beteiligten Pkw waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Zeugen, die weitere Angaben zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich beim lippischen Verkehrskommissariat unter Tel. (05231) 6090 zu melden.

An den Rettungsarbeiten waren auch Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Leopoldshöhe beteiligt. Dort ging der Alarm um 13.13 Uhr ein. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Ehrenamtlichen die Arbeiten zur Beseitigung einer Ölspur abgeschlossen und waren gerade wieder zur Wache am Schuckenteichweg eingerückt.
Sie rückten sofort mit einem Hilfeleistungslöschfahrzeug aus. Diese Fahrzeuge sind sowohl für Einsätze bei Bränden als auch bei Verkehrsunfällen ausgerüstet. Außerdem rückten der Rüstwagen, der Einsatzleitwagen und zwei Mannschaftstransporter aus. Auch der hauptamtlich besetzte Leopoldshöher Rettungswagen war in Einsatz. Er traf nach Angaben des Einsatzleiters Frank Kogelnik als erstes Fahrzeug an der Unfallstelle ein. Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle ab und stellte den Brandschutz sicher.

Zur Unfallaufnahme forderte die Polizei die Drehleiter der Leopoldshöher Wehr nach. Ein Polizist mit einer Spezialkamera stieg mit einem Feuerwehrmann zusammen in den Drehleiterkorb und fotografierte die Unfallstelle von oben, berichtet Kogelnik.
Die Unfallstelle war weiträumig abgesperrt. Am Kreisel Schötmarsche Straße/Teutoburger Straße sperrte die Polizei die Fahrtrichtung Bad Salzuflen ab, ebenso die Fahrtrichtung Leopoldshöhe an der Ampelkreuzung Schötmarsche Straße/Schackenburger Straße. Die Feuerwehr sperrte die Roonstraße ab. Dort war der Hubschrauber gelandet.



