Maria Montessori – eine Frau, die Bildung neu dachte

Das KNUP im Jubiläumsjahr 2026 Foto: KNUP-Archiv
Das KNUP im Jubiläumsjahr 2026 Foto: KNUP-Archiv

Filmabend im KNUP-Kino

Oerlinghausen. Zu einem Filmabend lädt das KNUP-Kino ein. Gezeigt wird die Filmbiografie „Maria Montessori“ (Frankreich/Italien 2023, 100 Minuten, FSK 0) über eine der einflussreichsten Frauen der Bildungsgeschichte, schreibt das KNUP in einer Mitteilung.

Der Film erzählt die Geschichte von Maria Montessori, einer mutigen Ärztin und Pädagogin, die sich Ende des 19. Jahrhunderts gegen gesellschaftliche Konventionen stellte, um neue Wege in der Bildung zu beschreiten. Mit innovativen Methoden und ihrem Glauben an die Freiheit und das Potenzial jedes Kindes entwickelte sie eine neue Vision von Pädagogik. Gleichzeitig musste sie schwierige persönliche Entscheidungen treffen. Entstanden ist ein gefühlvolles, visuell elegantes Drama über eine Frau, deren Ideen die Pädagogik nachhaltig veränderten. Der Film thematisiert weder Montessoris spätere Zusammenarbeit mit dem faschistischen Regime in Italien noch rassistische Vorstellungen, die sie in einigen ihrer Schriften vertrat. Diese Aspekte sind für eine kritische Auseinandersetzung mit ihrer Person und ihrem pädagogischen Erbe ebenfalls von Bedeutung.

Der Eintritt beträgt fünf Euro, Einlass ist um 19 Uhr und die Vorführung beginnt um 19.30 Uhr. Tickets können per E-Mail (einlass@knup.org) oder telefonisch (AB: 05202/490032)  bis 24 Stunden vor Veranstaltungsbeginn reserviert werden. Aufgrund der begrenzten Platzzahl wird eine Reservierung empfohlen.

Schreibe einen Kommentar