Singen mit Abstand

15 Sängerinnen nahmen an der Videochorprobe der LeoAmseln teil. Die Idee hatte eine von ihnen. Birgit Kampmann (oben links) organisierte eine Zoom-Sitzung, Chorleiter Wolfgang Glauer (Dritter von links) lud ein. thomas Dohna von den Leopoldshöher Nachrichten war dabei. Foto: Thomas Dohna
15 Sängerinnen nahmen an der Videochorprobe der LeoAmseln teil. Die Idee hatte eine von ihnen. Birgit Kampmann (oben links) organisierte eine Zoom-Sitzung, Chorleiter Wolfgang Glauer (Dritter von links) lud ein. Thomas Dohna von den Leopoldshöher Nachrichten war dabei. Foto: Thomas Dohna

Die LeoAmseln proben Video-Konferenzen

Leopoldshöhe (ted). Die Idee hatte eine von ihnen. Wie wäre es, wenn der Frauenchor die LeoAmseln versuchen würde, sich einmal per Videokonferenz zu treffen. Was Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten schaffen, sollte doch auch hier möglich sein. Gesagt – getan. In dieser Woche kamen die LeoAmseln zu ihrer ersten Konferenz zusammen. Von 31 Sängerinnen schalteten sich 15 zu.

In Leopoldshöhe ist es bislang um die Qualität des Internets nicht zum Besten bestellt. Aber Birgit Kampmann kennt sich aus. Sie ist Sängerin bei den LeoAmseln und beschäftigt sich seit mindestens 20 Jahren mit Videokonferenzen. „Wenn ich daran denke, wie kompliziert das früher war…“, sagt sie. Sie ist bei den Grünen im Gemeinderat aktiv und stellte den Zoom-Zugang der Partei dem Chor zur Verfügung. „Normalerweise hat man bei Zoom 45 Minuten ohne eigenen Account“, sagt Chorleiter Wolfgang Glauer. Man hätte unterbrechen und sich neu zusam…