Leopoldshöher Nachrichten

Für den Friedhof drängt die Zeit

Auf dem Waldfriedhof Dahlhausen muss ein Gräberfeld früher als geplant saniert werden, weil dieses vor vier Jahren sanierte Feld schon fast voll belegt ist. Bis etwa zum Busch links am Zaun reicht von oben herab das sanierte Gräberfeld. Vom Busch weiter herunter liegt das unsanierte Feld. Foto: Thomas Dohna
Auf dem Waldfriedhof Dahlhausen muss ein Gräberfeld früher als geplant saniert werden, weil das vor vier Jahren sanierte Feld schon fast voll belegt ist. Bis etwa zum Busch links am Zaun reicht von oben herab das sanierte Gräberfeld. Vom Busch weiter herunter liegt das unsanierte Feld. Foto: Thomas Dohna

Grabfeldsanierung in Dahlhausen

Asemissen (ted). Auf dem Friedhof Dahlhausen werden die Reihengräber knapp, und zwar schneller als von der Verwaltung vorhergesehen. Schon 2022 könnten keine neuen Bestattungen in Reihengräbern mehr stattfinden, prognostiziert sie. Es sei denn, ein Grabfeld wird saniert. Bevor das geschieht, wollen die Mitglieder des Ausschusses für Umwelt und Klimaschutz wissen, wie sich eine Sanierung auf die Friedhofsgebühren auswirken wird.

Der Boden, auf dem der Friedhof Dahlhausen liegt, ist ein spezieller. Er ist sehr feucht, was die Verwesung Bestatteter behindert. Die üblichen Liegezeiten von 25 oder 30 Jahren reichen nicht aus. Würden sie das, wäre die Verwesung so weit fortgeschritten, dass eine neue Belegung des Grabes problemlos möglich wäre. Vor ein paar Jahren stellte sich das Problem schon einmal. 2017 ließ die Gemeinde ein Grabfeld sanieren. Sie ließ die Gräber ausheben und die sterblichen Überreste der Bestatteten in einem Sammelgrab beisetzen…