Spatenstich ins finanzielle Desaster

Die Arbeiten für das Baugebiet Brunsheide laufen. Foto: Thomas Dohna
Die Arbeiten für das Baugebiet Brunsheide laufen. Foto: Thomas Dohna

Widersprüche und wenig Transparenz

Debattenbeiträge geben die Meinung des Autors wieder.

Von Matthias Bock

Leopoldshöhe zeigt, wie schnell ein kommunales Projekt ausufern kann. Desaströs teuer. Widersprüchlich in den Anforderungen. Dafür selbstbewusst in der Außendarstellung.

Am 19. Dezember 2025 ließ man den Spatenstich für das “lebendige Quartier Brunsheide” mit viel Politprominenz vor Ort euphorisch feiern. Vielleicht hätte mit mehr finanzieller Transparenz die Begeisterung der Beteiligten angesichts des geöffneten Millionengrabs etwas an Schwung verloren. Ehrlicher wäre es auch gegenüber den Steuerzahlern gewesen, die dieses Wagnisprojekt finanzieren müssen. 

Das neue Baugebiet soll nach aktuellen Schätzungen auf ein Minus von 9,6 Millionen Euro hinauslaufen. Wenn alles gut geht. Aufwendungen für den späteren Unterhalt sind noch gar nicht enthalten. Klappt zudem die Vermarktung nicht wie gewünscht, kann der drohende Millionenschaden schnell zweistellig ausfallen. Ein harter Einschlag in den G…