
Dokumentarfilm im KNUP
Oerlinghausen. Am Sonntag, 27. September 2026, um 17 Uhr wird im KNUP, dem selbstverwalteten Zentrum Oerlinghausen, der Dokumentarfilm „Generation Y Punk – Update einer Subkultur“ gezeigt. Zu sehen ist der Teil „Von Sozialen Medien, Bands und DIY-Punk“. Einlass ist ab 16.30 Uhr, der Eintritt kostet 5 Euro, schreibt das KNUP in einer Mitteilung.
Die Dokumentation von Ronja und Ronny beschäftigt sich mit der Punk- und Underground-Szene der 2000er-Jahre und den Veränderungen, die diese Zeit mit sich brachte. Beide Filmemacherinnen gehören selbst zur Generation Y und kennen die Szene aus eigener Erfahrung. Ronja ist unter anderem Chefredakteurin des Plastic Bomb Fanzine, Ronny ist Kulturhistorikerin und beschäftigt sich wissenschaftlich mit der Geschichte von Hausbesetzungen.
Im Film kommen Menschen aus unterschiedlichen Bereichen der Szene zu Wort – von DIY-Bands und Veranstalter*innen bis hin zu Aktivist*innen und Menschen aus Hausprojekten. Dabei geht es unter anderem um die Veränderungen durch Internet und soziale Medien, aber auch um den DIY-Gedanken und die Frage, wie eine Subkultur durch eigenes Engagement lebendig bleibt. Damit greift der Abend auch Themen auf, die zum KNUP gehören: Seit seiner Gründung steht das selbstverwaltete Zentrum für eigene Räume, Veranstaltungen und kulturelle Projekte.
Begleitet wird die Filmvorführung durch einen DIY-Vortrag zum Thema Selbstorganisation und Selbstbeteiligung. Anschließend gibt es Gelegenheit zur offenen Diskussion über Subkultur, eigene Projekte und den Mut, Dinge selbst in die Hand zu nehmen. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Jubiläumsprogramms „50 JAHRE – 50 TAGE“ statt. Unter dem Motto „50 JAHRE! SELBSTGESTALTET! IM ZENTRUM!“ feiert das KNUP von August bis Oktober sein 50-jähriges Bestehen mit zahlreichen Veranstaltungen. Weitere Informationen gibt es unter www.knup.org.




