Knapp 1.100 Studierende starten ins neue Semester

Moderatorin Jule-Lütke-Föller (von links), TH-OWL-Vizepräsidentin Professorin Dr. Yvonne-Christin Knepper-Bartel, Detmolds Bürgermeister Frank Hilker, Lemgos Bürgermeister Markus Baier, TH-OWL-Präsident Professor Dr. Jürgen Krahl, Höxters Bürgermeister Daniel Hartmann und Co-Moderator Gavin Just begrüßten rund 1.000 neue Studierende in der Phoenix Contact Arena. Foto: TH OWL
Moderatorin Jule-Lütke-Föller (von links), TH-OWL-Vizepräsidentin Yvonne-Christin Knepper-Bartel, Detmolds Bürgermeister Frank Hilker, Lemgos Bürgermeister Markus Baier, TH-OWL-Präsident Jürgen Krahl, Höxters Bürgermeister Daniel Hartmann und Co-Moderator Gavin Just begrüßten rund 1.000 neue Studierende in der Phoenix Contact Arena. Foto: TH OWL

An der TH OWL zum Wintersemester 2026/27

Kreis Lippe. Zum zweiten Mal fand die zentrale Erstsemesterbegrüßung in der Phoenix Contact Arena in Lemgo statt, zu der die meisten der fast 1.100 neuen Studierenden gekommen waren. In diesem Jahr versammelten sich die Studienanfänger im großen Konferenzsaal – der am Vormittag schnell bis auf den letzten Platz gefüllt war. Eingeladen waren Studierende aller TH-OWL-Standorte: vom Kreativ Campus Detmold, vom Sustainable Campus Höxter, vom Innovation Campus Lemgo sowie von den Lernorten am Bildungscampus Herford und am RailCampus OWL in Minden, teilt die THO OWL mit.

Die zentrale Begrüßung war eine gute Gelegenheit, sich schon vor dem Start der Lehrveranstaltungen kennenzulernen, über Campusgrenzen hinweg ins Gespräch zu kommen und erste Netzwerke zu knüpfen. Zugleich möchte das Format das Wir-Gefühl unter den Studierenden stärken, die an verschiedenen Orten studieren, aber gemeinsam Teil der TH OWL sind, schreibt die TH in ihrer Mitteilung weiter.

Hochschulpräsident Jürgen Krahl machte in seiner Begrüßung deutlich, welche Chancen ein Studium an der TH OWL bietet, und verwies auf die enge Betreuung durch Lehrende und Mitarbeitende. „Wissenserwerb geht gut mit sozialen Kontakten. Teilen Sie Ihren Alltag und Ihre Freizeit mit Ihren Kommilitoninnen und Kommilitonen, so lernt es sich leichter. Wir vermitteln das Wissen, die Erfahrungen machen Sie. Bleiben Sie dran, auch wenn es mal schwer wird.“

Auch die Rathauschefs der Hochschulstandorte begrüßten die neuen Studierenden. Markus Baier, Bürgermeister der Alten Hansestadt Lemgo, Frank Hilker, Bürgermeister der Stadt Detmold, und Höxters Bürgermeister Daniel Hartmann warben für ihre Städte und stellten die Vielfalt der Region vor – von Naherholung, Sehenswürdigkeiten und Kultur über Freizeit- und Sportangebote bis hin zu Stadtfesten wie Huxori, Kläschen oder „Detmold funkelt“.

Dass manche für ihr Studium weite Wege auf sich nehmen, zeigte sich an diesem Vormittag ganz konkret: Konstantin Wodows ist für seinen Studienstart von Berlin nach Detmold gezogen – und hat den Umzug kurzerhand mit dem Fahrrad bewältigt.

Durch das abwechslungsreiche Programm führten Jule Lütke-Föller und Gavin Just. Im Anschluss an die lockeren Talkrunden erhielten die neuen Studierenden die Chance, sich per Handzeichen einzubringen, und wichtige Hinweise für ihren Studienalltag mitzunehmen – etwa zu Auslandssemestern, Campuscard, Fachpraktika, Fördermöglichkeiten, Stipendien, oder Studienberatung.

Dabei lernten sie auch zentrale Anlaufstellen der Hochschule kennen: den Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA), das Studierendenparlament (StuPa), das International Office, das S(kim) – Service Kommunikation Information Medien –, oder die Zentrale Studienberatung. So wurde schnell deutlich, an wen sich Studierende mit Fragen rund um Studium, Organisation oder persönliche Anliegen wenden können.

Und wer im Saal nicht alles mitbekommen hatte, oder sich noch weiter informieren wollte, hatte dazu an den Ständen im Foyer oder vor der Halle Gelegenheit. Übrigens: Für direkte Einblicke und Details können die Studierenden seit kurzem die neue Campus-App nutzen, die alles Wichtige bündelt.

Auch das gemeinsame Erleben kam nicht zu kurz. Viele Studierende gestalteten eigene Jutebeutel und nahmen so gleich ein persönliches Erinnerungsstück an ihren Studienstart mit. Vom AStA gab’s zudem Willkommenstüten mit nützlichen Utensilien.  

Über alle Standorte und rund 55 Studiengänge hinweg zählt die TH OWL derzeit fast 1.100 Einschreibungen für das Wintersemester. Mit Blick auf den sogenannten kleinen Abiturjahrgang freut sich die Hochschule über die gute Resonanz besonders: Statt des prognostizierten Rückgangs der Einschreibungen um rund 20 Prozent liegt das Minus aktuell bei etwa 15 Prozent. Der Einschreibeprozess läuft zudem noch. Wer bisher nicht immatrikuliert ist, kann dies bis zum 15. Oktober nachholen. Die offiziellen Zahlen liegen Anfang Dezember vor.

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