Europa, der Krieg und ich

Zum Tag der Eröffnung kamen (von links) Sebastian Schulz (Kreisgeschäftsführer des Kreisverbandes Lippe im Volksbund) die stellvertretende Landrätin Birgit Tornau, der stellvertretende Landrat Kurt Kalkreuter sowie Landrat Meinolf Haase, zugleich Vorsitzender des Kreisverbandes Lippe im Volksbund. Foto: Kreis Lippe.
Zum Tag der Eröffnung kamen (von links) Sebastian Schulz (Kreisgeschäftsführer des Kreisverbandes Lippe im Volksbund) die stellvertretende Landrätin Birgit Tornau, der stellvertretende Landrat Kurt Kalkreuter sowie Landrat Meinolf Haase, zugleich Vorsitzender des Kreisverbandes Lippe im Volksbund. Foto: Kreis Lippe

Wanderausstellung im Kreishaus

Kreis Lippe/Detmold. Es soll ein Zeichen für Frieden und Erinnerung sein: Im Kreishaus ist ab sofort die Wanderausstellung „Europa, der Krieg und ich“ des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge zu sehen, teilt der Kreis Lippe mit.

Auf zahlreichen Themenwänden können Besucher nachvollziehen, wie sich die Erinnerungskultur in Europa über mehr als ein Jahrhundert entwickelt hat. Die Ausstellung beleuchtet den historischen Bogen vom Ursprung der allgemeinen Kriegsgräberfürsorge in Europa im späten 19. Jahrhundert über die offizielle Gründung des Volksbundes im Jahr 1919 bis hin zu den heutigen gemeinsamen europäischen Formen des Gedenkens. Landrat Haase betont bei der Ausstellungseröffnung: „Die Gegenwart zeigt eindringlich, dass ein friedliches und freies Miteinander in Europa keine Selbstverständlichkeit ist. Die Ausstellung schärft das Bewusstsein für Völkerverständigung und regt Menschen zum Dialog an. Besonders für junge Menschen bietet sie eine wichtige Brücke, um historische Lehren zu verstehen und sich aktiv für eine friedliche Zukunft einzusetzen.“

Das Konzept der Ausstellung ist zum 100-jährigen Bestehen des Volksbundes im Jahr 2019 entstanden. Sie veranschaulicht an 21 inhaltlichen Schwerpunkten die Entwicklung der Vereinsarbeit: Von der Gründungsphase nach dem Ersten Weltkrieg, der Suche nach Kriegstoten über die Rolle im Nationalsozialismus und den Neubeginn nach 1945 bis hin zur modernen, historisch-politischen Jugend- und Bildungsarbeit.

Die Ausstellung kann bis Ende 2026 zu den regulären Öffnungszeiten des Kreishauses in Detmold besichtigt werden. Der Eintritt ist frei. Weitere Hintergrundinformationen finden sich direkt unter: www.volksbund.de

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