Abstraktes im Café

Birgit Böcker stellt im Café Fahrzeit abstrakte Arbeiten aus. Weil sie wegen der Corona-Krise ihr Unternehmen nicht mehr wie gewohnt weiterführen konnte, bekam sie die Chance, künstlerisch etwas Neues auszuprobieren, wie sie sagt. Foto: Thomas Dohna

Birgit Böcker stellt am Bahnhof Oerlinghausen aus

Asemissen (ted). Seit ein paar Tagen hängen Bilder im Café Fahrzeit, die es ohne die Corona-Pandemie nicht gegeben hätte. Birgit Böcker sagt: „Es waren Dinge, die einfach heraus drängten, für die bisher aber keine Zeit da war.“ Abstrakes hat sie aufhängen lassen. Böcker hatte schon einmal Bilder im Café Fahrzeit gezeigt. Damals war es Pop Art.

Birgit Böcker malt eigentlich, um sich neben dem Beruf zu entspannen. Sie ist Physiotherapeutin. Bis zum Beginn der Kontaktbeschränkungen betreute sie mobil Mitarbeiter von Unternehmen. „Die sind jetzt alle im Homeoffice“, sagt sie.  Mitte März lag das Geschäft beinahe vollständig darnieder. Ihr Mann, der mit ihr das Unternehmen betrieb, fand in seinem alten Beruf eine Stelle, sie machte auf kleiner Flamme weiter – und hatte Zeit. Sie drehte Videotrainings für ihre Kunden, aber das füllte sie nicht aus. „Brachliegende Zeit“, wie sie sagt. Die nutze sie, um Dinge aus…

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